Samstag, 20. Oktober 2007Random Facts from China X - XIX - Chinesen sitzen oft in der Hocke Und das sieht ungefähr so aus: Ich persönlich würde mir ja die Beine brechen, aber wenn man es gewohnt ist...
XI - Es gibt nichts (NICHTS!) niedlicheres als chinesische Babys
Random Facts from China X - XI Geschrieben von Turing
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07:45
Kommentar (1) Trackbacks (0) Sonntag, 23. September 2007Random Facts from China VI - VIIVI - Chinesen essen ganz sicher alles, nur kein süß-saures Essen Ich war ganz schön überrascht als ich davon erfahren habe. Chinesen essen nichts süß-saures. Im Gegenteil, für die meisten ist das etwas total widerliches und kaum genießbar. Ein typisch europäisches Essen. Wer also irgendwo "original chinesisch essen" geht und etwas süß-saures präsentiert bekommt, wurde über den Tisch gezogen. VII - In China sind wir die Attraktion Das hat mich tatsächlich sehr gestört. Ich bin ein schüchterner Geek, der sich schon unter europäischen Menschen unwohl fühlt. In China wird man, je nach Region, permanent von jemandem angegafft. Wenn beispielsweise ein Bus neben einem zu stehen kommt, passiert es nicht selten, dass sich die Fahrgäste innerhalb von Sekunden gegenseitig angestoßen haben und mit Fingern auf einen zeigen. In Nordchina, vor allem in Shanghai und Beijing, ist es nicht so schlimm. Da sieht man öfter mal weiße Menschen durch die Straßen wandern und da scheint es seinen Seltenheitswert verloren zu haben. In Guangzhou, Hong Kong und Guilin allerdings fühlt man sich ständig beobachtet. Ganz besonders ist das der Fall wenn man, wie ich, blonde Haare hat, denn das ist natürlich besonders selten. Die ganzen zwei Wochen lang habe ich nur drei blonde Menschen gesehen, dazu zwei blond gefärbte. Ganz schlimm wird es, wenn man dann das "echte" China erkunden möchte und sich abseits von touristisch erschlossenen Gebieten bewegt. Wenn man in ein chinesisches Lokal begibt um ein Bier zu trinken wird man entweder mit Abscheu behandelt oder der ganze Laden ist in heller Aufregung. Man fragt sich, wann sie den Besen raus holen, um wie beim Curling vor einem her zu putzen. Sämtliche anderen Gäste starren einen an, während man zum Spießroutenlauf zu seinem Tisch geführt wird. Und manchmal passiert es auch, dass man blöd angemacht wird. Auch Chinesen sind nicht immer gefeilt vor Rassismus und äffen einen nach und verhalten sich aggressiv. Wir Langnasen sind nicht überall gerne gesehen. Hmm, habe ich das eigentlich schon erwähnt? Wir werden "Langnasen" von ihnen genannt, genau wie wir sie "Schlitzaugen" nennen. Nur dass "Langnasen" nicht so fies gemeint ist, sondern eher einer neutralen Beschreibung mit einem kleinen rassistischen Anklang gleicht. Ich weiß nicht ob man sich als Chinese (oder allgemein als andersfarbiger) in Deutschland auch ständig angegafft fühlt. Schreibt mir doch bitte wenn ihr aus erster Hand berichten könnt.
Random Facts from China VI - VII Geschrieben von Turing
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08:08
Kommentare (0) Trackbacks (0) Mittwoch, 19. September 2007Random Facts from China IV - VIV - Fenster in den Flugzeugen sind vergleichsweise nutzlos In China gelten Städte mit ~ 500.000 Einwohnern als "größeres Dorf", ab ~ 5 Millionen ist man eine "Stadt" und bei zweistelligen Millionenzahlen darf man sich eine Großstadt nennen. Bei vielen "Dörfern" und bei fast allen Städten steht eine so heftige Smogwolke über der Stadt, dass man aus Fensterflugzeugen selbst im Landeanflug so gut wie nichts sieht. Besonders schlimm fand ich es in Guangzhou. Das ist nicht etwa Nebel, sondern der Grundsmog, der auch schon in äußeren Regionen präsent ist. In der Stadt selber ist es eher schlimmer, da könnte man vermutlich nicht einmal mehr die Gebäude auf dem Berg erkennen. Normalerweise akklimatisiert man sich ja nach ein paar Minuten, aber besonders in Guangzhou ist es auch am zweiten Tag noch unerträglich und man japst städig nach Luft, bekommt aber nur diese stinkende Brühe. V - Chinesinnen wollen weiß sein Während unsere Frauen ins Sonnenstudio rennen um möglichst braun zu werden, laufen im chinesischen Fernsehen Werbespots für Salben und Cremes, wo der Teint weiß mit bleiben soll. Man sieht auch oft Chinesinnen bei 35° mit Schirm rumlaufen, damit die Haut bloß keine Sonne abkriegt. Der ursprüngliche Hintergrund ist, dass die einfachen Bauern, die die ganze Zeit auf dem Feld stehen müssen, eher dunkelhäutig sind. Wenn man weiß ist bedeutet das, dass man gut situiert ist und sich den ganzen Tag im klimatisierten Haus bedienen lassen kann. So war es zumindest mal, ich vermute heute ist es eher ein Modetrend als eine Aussage über seinen sozialen Status. Übrigens treiben es einige Frauen auch zu weit, genau wie bei uns. Hin und wieder sieht man Frauen, vollständig in schwarzen, langen Klamotten gekleidet, mit aufgehellten Haaren und einem Gesicht wie frisch in dem Farbeimer getaucht. (Nein, ich verwechsele das nicht mit Goth). Leider habe ich da kein Foto anzubieten, aber kennt ihr das, wenn ihr eine Frau Mitte 40 auf der Straße seht? Der man ansieht, dass die Falten und Hautveränderungen von den täglichen 5 Stunden Sonnenbank kommen? Die wahrscheinlich 4 Tage in der Woche hungert, weil sie "gut aussehen" möchte? So eine richtige Barracke eben, obsessiv mit ihrem Aussehen, die es längst nicht mehr merkt, dass sie inzwischen einem furchtbaren Gruselgespenst gleicht.
Random Facts from China IV - V Geschrieben von Turing
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07:24
Kommentare (0) Trackbacks (0) Freitag, 14. September 2007Random Facts from China I-IIIWie angekündigt werde ich unter dem Tag "rffc" hin und wieder ein paar interessante Sachen aus meinem Chinaurlaub erzählen. Und heute gibt es gleich drei auf einmal. I - Chinesen essen nicht an jeder Ecke Hunde und Katzen Entgegen anders lautender Gerüchte essen Chinesen nur selten unsere Haustiere weg. Schon um frittierte Heuschrecken und Kakerlaken zu finden muss man suchen, Hunde und Katzen sind kaum zu finden. II - In China spricht man kaum englisch Es wird zwar gerüchteweise langsam besser, weil China sich dem Westen langsam öffnet und in der Schule dazu Fremdsprachen unterrichtet werden. Aber im Moment ist es immer noch so, dass man kaum Chinesen findet, die flüssig englisch sprechen. Sogar in besseren Restaurants in touristisch erschlossenen Gebieten können die Bedienungen so etwas wie "four beer" nicht verstehen. Das ist wahnsinnig anstrengend und war für mich ein echter Kulturschock, denn ich bin mit dem Internet aufgewachsen und bin gewohnt, dass man mit Englisch im Zweifel immer weiter kommt. A propos Internet.. III - In China muss man seinen Reisepass vorzeigen wenn man ins Internet will Und wenn man ein Internetcafe gefunden hat (Chinesen wissen mit dem Begriff nichts anzufangen), bezahlt hat und seine Reisepassnummer unter Aufsicht in irgendein chinesischsprachiges Programm eingetippt hat, bekommt man einen Computer zugewiesen. Das Internet ist dann allerdings durch die chinesische Firewall unfassbar langsam und kaum benutzbar. Spaß macht das nicht.
Random Facts from China I-III Geschrieben von Turing
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08:40
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